Unsere Hunde sind oft unser sprichwörtliches Augenstern. Es ist daher nicht verwunderlich, dass wir uns bestmöglich um sie kümmern. Hundehalter müssen jedoch bedenken, dass die Zeckensaison offiziell begonnen hat. Diese Insekten stellen eine Gefahr nicht nur für Menschen, sondern vor allem für Hunde dar, die beim Spielen und Herumlaufen im Freien den Biss oft gar nicht spüren. Welche Symptome treten also bei einem Zeckenbiss beim Hund auf und wie kann man ihnen vorbeugen?
Zecke beim Hund – wie kommt es zu einem Biss und wie äußern sich die Krankheiten?
Zecken sind in der Regel besonders aktiv von März bis Oktober. Dennoch haben die nicht allzu strengen Winter dafür gesorgt, dass unsere Hunde praktisch das ganze Jahr über diesen Bissen ausgesetzt sind. Hunde lieben es, im Gras und im Gestrüpp zu spielen, das die Heimat dieser Spinnentiere ist, und es ist daher nicht schwer, einen Biss zu bekommen. Wir sollten uns daran erinnern, dass Zecken dunkle und feuchte Orte lieben, deshalb sollte man bei Hunden nach ihnen unter dem Halsband, zwischen den Zehen, an den Ellenbogen oder unter den Achseln suchen. Die häufigste Komplikation bei Hunden sind verschiedene durch Zecken übertragene Krankheiten.
Die gefährlichste von ihnen ist die Babesiose, die unentdeckt und unbehandelt sogar zum Tod unseres Lieblings führen kann. Sie äußert sich normalerweise durch hohes Fieber und allgemeine Antriebslosigkeit. Zudem können die ersten Symptome erst eine Woche oder sogar drei Wochen nach dem Biss auftreten. Der Hund kann den Appetit verlieren, erbrechen und „rostrotes Urin” abgeben. Wenn diese Symptome auftreten, sollte man sofort einen Tierarzt aufsuchen. Eine weitere Krankheit ist die Borreliose, die bei den meisten Hunden symptomlos verläuft. Dennoch kann eine Polyarthritis selbst Jahre nach einem Biss auftreten.
Wenn unser Hund von einer Zecke gebissen wurde, besteht die Gefahr einer durch Zecken übertragenen Enzephalitis. Der akute Verlauf kann drei Wochen dauern, und wenn die Krankheit in einen chronischen Zustand übergeht und keine Symptome zeigt, kann sie sogar mehrere Monate anhalten. Üblicherweise tritt bei der durch Zecken übertragenen Enzephalitis beim Hund hohes Fieber und auch Apathie auf. Eine andere Krankheit ist die Ehrlichiose, die normalerweise etwa drei Wochen andauert. Der Hund kann Atemprobleme, Fieber haben und auch erbrechen. Hinzu kommen vergrößerte Lymphknoten und Nasenbluten. Diese Krankheit kann in latenter Form auftreten, und der Hund kann sich normal fühlen und verhalten.
Ein Zeckenbiss bei Hunden kann auch eine Anaplasmose auslösen, die sich durch plötzliche Müdigkeit, Fieber, Lahmheit, einen angespannten Bauch, Durchfall, Erbrechen und Schwellungen der Gliedmaßen äußert. Bei akutem Verlauf kann eine Bluttransfusion notwendig sein. Zecken können auch Bartonellose übertragen, die eine ansteckende Krankheit ist. Symptome treten jedoch bei Hunden selten auf.
Wie schützt man seinen Lieblingshund vor Zecken?
Hunde können man nicht nur vor dem Biss selbst, sondern auch vor Krankheiten schützen, die von Zecken übertragen werden. Dazu ist es notwendig, den Hund impfen zu lassen, was man jederzeit tun kann, und dann alle drei Monate zu wiederholen. Es ist auch ratsam, sich mit zeckenabwehrenden Produkten wie speziellen Halsbändern oder Tropfen auszurüsten. Man kann dem Hund auch Tabletten geben, die entsprechend seinem Gewicht ausgewählt werden. Denken wir daran, uns für eine der Methoden zum Schutz des Hundes vor den Bissen zu entscheiden. Mehr über Halsbänder für Hunde und Katzen kann man hier lesen: https://zbadajkleszcza.pl/obroze-na-kleszcze/
Was tun, wenn es zu einem Biss gekommen ist?
Wenn es zu einem Biss gekommen ist und wir eine Zecke am Körper unseres Lieblings gefunden haben, ist es wichtig, sie so schnell wie möglich zu entfernen. Dies kann mit einer speziellen Pinzette erfolgen – ähnlich wie bei Menschen. Die Zecke sollte mit einer schnellen und entschiedenen Bewegung herausgezogen werden. Denken wir daran, die Pinzette nicht am Körper des Insekts zu drücken, da wir sie sonst noch tiefer hineinstecken oder zerquetschen könnten, wodurch Toxine in den Organismus des Tieres gelangen. Die Zecke sollte vollständig entfernt werden, sodass kein Teil von ihr in der Haut des Tieres zurückbleibt. Anschließend sollte die Bissstelle mit einem Desinfektionsmittel gereinigt werden.