Fettleibigkeit bei Hunden ist ein ernstes Gesundheitsproblem

Fettleibigkeit bei Hunden ist ein ernstes Gesundheitsproblem

Das ideale Körpergewicht eines Hundes hat einen enormen Einfluss auf sein Leben. Fettleibigkeit bei Hunden ist ein zunehmend häufiges Problem, dessen Ursachen hauptsächlich mit zivilisatorischen Faktoren zusammenhängen. Die richtige Pflege des Tieres sollte auch Präventivmaßnahmen gegen übermäßige Gewichtszunahme umfassen. Finde heraus, wie man Fettleibigkeit bei Hunden erkennt und warum du dein Haustier behandeln solltest, wenn es von diesem Problem betroffen ist!

Wie erkennt man Fettleibigkeit bei Hunden?

Fettleibigkeit bei Hunden ist, ähnlich wie bei Menschen, ein Überschuss an Fettgewebe, das sich im Körper ansammelt. Die Antwort auf die Frage, wie man Fettleibigkeit bei Hunden erkennt, ist jedoch nicht so einfach. Um Übergewicht oder Fettleibigkeit bei Menschen zu bestimmen, ist der BMI-Index hilfreich, der festlegt, wie viele Kilogramm über dem optimalen, d.h. empfohlenen Körpergewicht in Abhängigkeit von der Körpergröße liegen.

Bei Hunden ist das optimale Körpergewicht nicht eindeutig und jede Rasse muss individuell betrachtet werden. Allgemein wird jedoch angenommen, dass Übergewicht bei Hunden auftritt, wenn das Körpergewicht des Tieres um 15-30% über dem gewünschten Gewicht liegt. Fettleibigkeit bei Hunden liegt vor, wenn das optimale Körpergewicht um mehr als 30% überschritten wird. Wenn du befürchtest, dass dein Hund übergewichtig oder fettleibig ist, ist es am besten, einen Tierarzt um Rat zu fragen, der den Gesundheitszustand des Tieres genau beurteilen kann.

Fettleibigkeit bei Hunden – was sind die Ursachen?

Fettleibigkeit bei Hunden entsteht durch ein falsches Energiebilanz. Das bedeutet, dass sich Fettgewebe im Körper des Tieres ansammelt, wenn es mehr Kalorien erhält, als es verbrennen kann.

Die häufigsten Ursachen für Fettleibigkeit sind:

  • Diät – eine falsch berechnete Energiebilanz kann dazu führen, dass trotz der Fütterung des Tieres mit gesunden Mahlzeiten Fettleibigkeit entwickelt werden kann. Denke daran, dass der Energiebedarf bei Hunden je nach vielen Faktoren wie Alter, Geschlecht oder begleitenden Krankheiten variiert. Einige Hunde zeigen je nach Rasse eine größere Neigung zur Gewichtszunahme.
  • Sterilisation und Kastration – Hunde nach solchen Eingriffen haben einen verringerten Energiebedarf, was u.a. mit einem verlangsamen Stoffwechsel aufgrund des Fehlens von Geschlechtshormonen zusammenhängt.
  • Überfütterung – zu viel Futter, Übermaß an Leckerlis.
  • Unzureichende körperliche Aktivität – ein Hund braucht Bewegung, deshalb sollte er auch wenn er gerne faulenzt, zu Spaziergängen ermutigt werden.
  • Veränderungen der Darmflora aufgrund ungesunder Ernährung.

Seltener tritt auf, dass Fettleibigkeit bei Hunden mit Krankheiten wie Hypothyreose oder Hypophysenerkrankungen, Nebennierenüberfunktion oder Störungen des Hypothalamus zusammenhängt. Wenn du denkst, dass du gut für deinen Hund sorgst, er aber trotzdem zu viel wiegt, konsultiere unbedingt einen Tierarzt.

Warum ist Fettleibigkeit bei Hunden ein ernstes Problem?

Einer der schwerwiegendsten ernährungsbedingten Fehler besteht darin, die Schüssel zu füllen, ohne die Portionen zu berechnen, und dem Hund häufig Leckerlis zu geben. Einige Betreuer glauben, dass sie damit ihr Haustier glücklich machen. Dies ist jedoch nicht der richtige Weg, um einem Tier Liebe zu zeigen.

Das Bagatellisieren von Übergewicht und Fettleibigkeit hat ernsthafte Folgen für den Hund. Ein fettleibiges Tier wird inaktiv, spielt ungern, wodurch es unglücklich wird. Es können Atemprobleme auftreten, und mit der zunehmenden Fettleibigkeit auch Bewegungsprobleme. Darüber hinaus trägt Fettleibigkeit bei Hunden zu Krankheiten wie z.B. bei:

  • Diabetes;
  • Hypothyreose;
  • Überlastung von Wirbelsäule und Gelenken, was das Risiko von Verletzungen und degenerativen Veränderungen erhöht;
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einschließlich Bluthochdruck und Arteriosklerose;
  • Erkrankungen des Harnsystems;
  • Störungen der Thermoregulation;
  • Hautprobleme;
  • Schwächung des Immunsystems.

Ein Betreuer, der an einem langen und glücklichen Leben seines Haustiers interessiert ist, sollte darauf abzielen, dessen optimales Körpergewicht zu erhalten. Die Pflege der Fitness und des Wohlbefindens des Hundes sollte sich nicht nur auf das Füllen der Schüssel beschränken. Neben der Auswahl des vollwertigen Futters sollte auch auf seine körperliche Aktivität geachtet werden. Es lohnt sich, dem Tier eine angemessene Dosis an gemeinsamer Spielzeit zu bieten, ihn zu Spaziergängen und anderen Aktivitätsformen zu ermutigen. Um jedoch dem Tier keinen Schaden zuzufügen, sollten Veränderungen nicht zu intensiv vorgenommen werden. Weißt du nicht, wie man einen Hund abnehmen lässt – Tipps von Pedigree® helfen dir, dieses Problem vernünftig zu angehen. Und wenn dein Hund an einer Krankheit leidet, die Fettleibigkeit ist, gehe zum Tierarzt. Ein fettleibiges Tier benötigt eine spezielle Behandlung und eine geeignete Diät.

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